Lebensmittel
Das Potenzial nachhaltiger Lebensmittel ausschöpfen und Abfall vermeiden
Mit der Technologie von Librixer lässt sich Protein aus Hülsenfrüchten anreichern. Dadurch wird der gesamte Herstellungsprozess von Lebensmitteln nachhaltiger und effizienter.
Die Vollkornmehl-Verarbeitung von Librixer im Detail
Die Librixer-Technologie führt einen neuartigen Mahlprozess ein, der Vollkornmehl in dreierlei Hinsicht verbessert: beim Nährwert, bei den Verarbeitungseigenschaften und bei der Nachhaltigkeit.
Wie gut das funktioniert, hat das kürzlich abgeschlossene Projekt „GrainiXer“ gezeigt. Mit Winterweizen, Roggen und Hafer hat die Librixer-Mahlmethode ultrafeine Vollkornmehle mit hervorragenden Backeigenschaften in nur einem einzigen Arbeitsschritt hervorgebracht. Die gröberen Vergleichsmehle wurden dagegen mehrfach vermahlen – bis zu sechsmal!
Mit Librixer hergestellte Vollkornmehle wurden mit traditionell vermahlenen Vollkornmehlen verglichen
Die Partikelgrößenverteilung (PSD) zeigte, dass der Anteil der Partikel unter 50 Mikrometern bei Weizen um 100 %, bei Roggen um 78 % und bei Hafer um 60 % gestiegen ist.
Dies wirkt sich unter anderem auf die Backeigenschaften, die Bioverfügbarkeit der Nährstoffe, die Verarbeitbarkeit und die Ausbeute aus (zum Beispiel bei der Herstellung von Haferdrinks).
Mehlherstellung heute
Walzenstühle dominieren die industrielle Mehlproduktion (Weißmehl).
Steinmühlen werden wegen ihrer Vollkornqualität geschätzt, lassen sich aber nicht skalieren.
Die wachsende Nachfrage nach Vollkornprodukten stellt die Vormachtstellung von Weißmehl infrage.
Der Librixer-Vorteil
Das direkte Mahlverfahren bewahrt die natürlichen Nährstoffe, wie bei Steinmühlen.
Das skalierbare System eignet sich für die industrielle Produktion, wie bei Walzenstühlen.
Mit Librixer-Mühlen kann nährstoffreiches Vollkornmehl effizient und im großen Maßstab hergestellt werden.
Librixer’s einzigartige Positionierung in der modernen Mehlherstellung

Librixer vereint die Skalierbarkeit industrieller Walzenstühle mit der Qualität und dem bewährten Prinzip der klassischen Steinmühle.
Beispiele für verarbeitbare pflanzliche Rohstoffe

Erbsen

Raps

Eiche

Hirse
Beispiele für Endprodukte nach der Verarbeitung mit der Librixer-Technologie
Erbsen

Erbsen (Rohstoff)

Erbsenkern

Erbsenschale

Erbsenstärke

Erbsenprotein
Raps

Raps (Rohstoff)

Rapsschale

Rapskern

Rapskeim

Rapsöl
Eiche

Eiche (Rohstoff)

Eichenholz-Raucharoma

Eichenholz-Vanillearoma
Hirse

Hirse (Rohstoff)

Hirseschale

Hirsekern
Erbsen

Erbsen (Rohstoff)

Erbsenkern

Erbsenschale

Erbsenstärke

Erbsenprotein
Raps

Raps (Rohstoff)

Rapsschale

Rapskern

Rapskeim

Rapsöl
Eiche

Eiche (Rohstoff)

Eichenholz-Raucharoma

Eichenholz-Vanillearoma
Hirse

Hirse (Rohstoff)

Hirseschale

Hirsekern
Datenblätter für den Lebensmittelbereich
Über die Schaltflächen können Sie die technischen Merkmale und Kenndaten unserer beiden Maschinen abrufen.
Librixer Micronizer

Librixer Fractionator

Aufschluss entlang natürlicher Grenzen
Das Mikroskopbild zeigt eine einzelne Eichenfaser, die durch den Librixer-Mahlprozess herausgelöst wurde. Sie steht beispielhaft für das, was die Mikronisierung möglich macht.
Die Faser bleibt vollständig intakt und weist ein außergewöhnlich hohes Aspektverhältnis (Faserlänge zu Faserbreite) auf. Als Ausgangsmaterial diente recyceltes französisches Eichenholz aus einem Whiskyfass, das trocken gereift und anschließend im Mahlprozess aufgeschlossen wurde.


Mikroskopischer Blick auf den Aufschluss gelber Erbsen


Regler ziehen, um die Materialstrukturen zu vergleichen
Die REM-Aufnahme oben zeigt gelbe Erbsen im Querschnitt.
Im Vorher-Nachher-Vergleich lässt sich verfolgen, wie sich Protein und Stärke durch den Aufschluss voneinander lösen. Das Ergebnis sind Proteinpulver und intakte Stärkepartikel, die anschließend sortiert werden können.

Bimodale Partikelgrößenverteilung
Herkömmliche Mahlverfahren erzeugen in der Regel eine glockenförmige Verteilungskurve. Unsere Technologie löst das Material dagegen entlang seiner natürlichen Grenzen auf und kann so Kurven mit zwei Gipfeln erzeugen. Dies erleichtert die mechanische Sortierung von Rohstoffen, deren Bestandteile unterschiedliche mechanische Eigenschaften haben.
Das Diagramm zeigt aufgeschlossene, mikronisierte und geschälte Kerne. Die flexiblere Faserstruktur der Fruchtwand führt dabei meist zu größeren Partikeln als beim Rest des Samens.

